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„Wir sind dabei!“ sagten 9 Jugendliche.

Ein Schwerpunkt im heurigen Jahr ist die Ausbildung der Jugendlichen. Im Vorfeld des Wissenstests, die erste Stufe eines Jugendlichen in der Ausbildung zur Feuerwehrfrau bzw. zum Feuerwehrmann, wurden zahlreiche Übungen durchgeführt. Am 3 Juli 2021 traten dann 7 Jugendliche in Spitz zum Wissenstest bzw. Wissenstestspiel an und erzielten dabei ausgezeichnete Ergebnisse.
Am 28. August 2021 um 08:30 Uhr rückten 9 Jugendliche zu einer 24 – Stundenübung ins Rüsthaus ein. Jugendbetreuerin OFM Natalie Gombocz und einige Kameraden hatten ein Programm für die Übung ausgearbeitet.
Gestartet wurde mit einer Schnitzeljagd. Ausgerüstet mit Kompass mussten im Gebiet Mitterling – Kläranlage vergrabene Kuverts, in denen die nächsten Aufgaben standen und ein Puzzle letztendlich zusammengefügt werden konnte, gefunden werden. Festgehalten soll werden, dass die Smartphons abgegeben werden mussten und nur in den Pausen verwendet werden durften. Ein neues Gefühl für die Kids ohne Navigationsgerät, aber mit Kompass wie früher, zu suchen.
Da das Wetter gut war, konnte die zweite Übung mit dem Feuerwehrrettungsboot (Jet-Boot) durchgeführt werden. An der Slipstelle beim Liebmannsee wurde das Boot ins Wasser gelassen und das Bergen von Rettungsringen geübt .Natürlich war das Fahren mit dem Boot auf der Mur ein besonderes Erlebnis.
Am späteren Nachmittag hielt vorerst HBI Peter Probst einen Vortrag über die Entstehungsbrandbekämpfung. Anschließend wurde am Parkplatz der Fa. Spätauf mit Handfeuerlöschern eine Brandbekämpfung durchgeführt. Zusätzlich wurden Schlauchleitungen vom Hydranten gelegt.
Der Spaß sollte nicht zu kurz kommen, deshalb ging es nach dem Abendessen zu einem Geschicklichkeitsparcours. Mit dem Fahrrad und einem Löffel, auf dem ein Tennisball lag, musste eine ausgesteckte Strecke befahren werden. Nicht ganz einfach!
Um 23:00 Uhr war Nachtruhe. 


Weitere Fotos . . .

Um 04:50 Uhr, denn da gab es Alarm zu einem Brandeinsatz. „Wirklich?“ Fragten da einige. Wieder auf dem Gelände der Fa. Spätauf war ein Holzpalettenstapel in Brand geraten. Alle durften mit dem Strahlrohr löschen.

Nach Beendigung der Übung gab es im Rüsthaus ein Frühstück und danach wurden die Gräte gereinigt.
Zum Abschluss kam auch ABI Armin Christandl in das Rüsthaus.
DANK gilt ALLEN: den 9 teilnehmenden Jugendlichen, den Kameraden für die Mitarbeit und die Vorbereitungen, dem Kommando und dem Roten Kreuz für die zur Verfügung gestellten Feldbetten.

 

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Text: LM d.V. Friedrich Zeman
Fotos: HBI Peter Probst, BM Stefan Gombocz, OFM Natalie Gombocz, FM Rupert Gangl, 

 

 

Beim Text haben wir aus Gründen der Lesbarkeit auf eine geschlechtsneutrale Formulierung verzichtet. Es sind jedoch immer beide Geschlechter im Sinne der Gleichbehandlung angesprochen.